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Projects of the members of the Schumpeter Centre

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Our members are working on several projects. Here you can see a selection of them:

InDUI Innovationsindikatorik für den Doing-Using-Interacting-Mode von KMU (Uwe Cantner) Show content

Uwe Cantner (FSU, LS Mikroökonomie)
Partner: Universität Göttingen, Universität Hannover, ifh Göttingen
Fördergeber: BMBF
Laufzeit: 01.10.2017 - 30.09.2020

InDUI steht für: Innovationsindikatorik für den Doing-Using-Interacting-Mode (DUI-Mode). Der DUI-Mode ist ein Überbegriff für verschiedene Formen von Lernen und Austausch, die vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu Innovationen führen. Das InDUI-Projekt erarbeitet Messungsmethoden, die diese Form der Innovationen im DUI-Mode besser abbilden als bisher und strebt eine Anwendung dieser Indikatorik in der Wirtschafts- und Innovationspolitik an.

Technologische Räume - Evolution, Potenziale und politische Implikationen - TechSpace (Uwe Cantner) Show content

PI: Uwe Cantner (FSU, LS Mikroökonomie)
Partner: Universität Hannover, Universität Bremen
Fördergeber: BMBF
Laufzeit: 01.03.2017 - 28.02.2021

Erfolge von Innovationsaktivitäten, aber auch von öffentlicher Forschungsförderung werden häufig durch quantitative Outcome-Indikatoren wie Patente oder neue Produkte gemessen. Unberücksichtigt bleibt dabei meistens, ob durch Innovationen wirklich etwas Neues entsteht, definiert als eine neue Kombination von Wissensbestandteilen oder Technologien. Gerade die Diskussion zur Bedeutung von cross innovation bzw. der Innovation an Schnittstellen zwischen Technologien oder Themenbereichen hat zwar gezeigt, dass dieses Problemfeld für wichtig erachtet wird, aber bislang blieb ein Niederschlag in Indikatoren zur Messung solcher Innovationsaktivitäten aus. Speziell vor dem Hintergrund, dass mit der Hightech-Strategie spezifische Fragen und Herausforderungen der Zukunft adressiert werden sollen, erscheint eine Evaluation nicht umfassend, die nicht beachtet, welche Auswirkungen Fördermaßnahmen auf die langfristige Entwicklung von Technologien haben.
Hier setzt der vorliegende Projektantrag mit drei Schwerpunkten an: Erstens präsentiert er das Konzept der Technologieräume als neuen empirischen Ansatz zur Analyse langfristiger Technologieentwicklungen. Dazu wird im Projekt eine Reihe von Indikatoren zur Evaluation dieser Entwicklungen erarbeitet, die insbesondere der Radikalität neuer Innovationen und Technologien Beachtung schenken. Zweitens werden die erarbeiteten Indikatoren zur Identifikation der Treiber dieser Entwicklungen (mit besonderer Berücksichtigung der Technologiepolitik) genutzt. Drittens widmet sich das Projekt der Frage, welche politischen Implikationen sich aus der (pfadabhängigen) Technologieentwicklung ergeben durch exemplarische Untersuchungen zur Bedeutung und Einbettung sogenannter Basistechnologien und der Entwicklung sowie Bewertung regionaler Smart-Specialization-Strategien.

Potentiale und Hemmnisse des Erkenntnis- und Technologietransfers am Beispiel des Innovationssystems Thüringen (Uwe Cantner) Show content

PI: Uwe Cantner (LS Mikroökonomie)
Fördergeber: TMWWDG
Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2021

Das Forschungsprojekt Potentiale und Hemmnisse des Erkenntnis- und Technologietransfers im Thüringer Innovationssystem zielt darauf ab, die wesentlichen Elemente und Phasen des Technologietransfers zu erfasst, zu bewerten und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Anhand des Reallabors Thüringen werden Transferprozesse und -kanäle im Detail erforscht und Wirkungsmechanismen identifiziert. Die Erkenntnisse sollen genutzt werden um empirisch validierte Politikempfehlungen abzuleiten, die es ermöglichen, bereits vorhandene Erfolge weiter auszubauen und bestehende Defizite im Technologietransfer zu reduzieren. Dazu werden entlang des Erkenntnis- und Technologietransferprozesses Analysen durchgeführt, die es erlauben, Treiber und Hemmnisse zu identifizieren, Lösungsansätze aufzuzeigen und insgesamt den Dialog bezüglich der gesellschaftlichen und kommerziellen Verwertung von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu steigern.

Herrenhausen Konferenz: The New Role of the State for the Emergence and Diffusion of Innovation (Uwe Cantner) Show content

PI: Uwe Cantner (FSU, chair for microeconomics)
partner: University of Bremen, University of Twente
Funding: Volkswagenstiftung
Date: 20.-22.02.2019

The role of the state and of governments in knowledge societies for the stimulation, regulation and diffusion of innovation has been debated in politics and various social sciences for years, certainly in times of economic crisis. Current discussions include the question whether and how state-related actors and agencies can address Grand Societal Challenges and Sustainable Development Goals worldwide: climate and environmental threats, natural resource scarcities, increasing levels of inequality and exclusion and the challenges of the digitalization and robotization of our lives, to name a few. The search for effective approaches of addressing these problems with the help of innovation cannot escape the old debate on state versus market or on centralized versus decentralized planning or on autocratic versus democratic decision making. At the same time, we need to reflect on what we mean by state and statehood in the 21st Century as well as new state dimensions such as new publicness, like in the sharing economy. This crucial debate deserves a broader platform, the international Herrenhausen conference on February 20-22, 2019. 

Tech4Germany (Uwe Cantner) Show content

PI: Uwe Cantner (FSU, LS Mikroökonomik)
Fördergeber: Volkswagenstiftung
Laufzeit: 01.08.2018 - 31.07.2020

Tech4Germany ist Europas erstes e-Government Summer-Fellowshipprogramm, in welchem talentierte StudentInnen und AbsolventInnen brennende e-Government Herausforderungen für die Bundesregierung lösen. Unter der Schirmherrschaft von Bundesminister und Chef des Bundeskanzleramts Helge Braun werden Fellows jedes Jahr zwischen August und Oktober in Kooperation mit dem Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) innovative Lösungen für Millionen von Bundesbürgern finden.

INWOK - Interkommunale Wohnflächenkonzepte als Instrument des nachhaltigen Flächenmanagements in großstädtischen Wachstumsräumen. Konzeptualisierung und Umsetzung in den Verflechtungsräumen Leipzig/Halle und Jena/Saale-Holzland-Kreis (Sebastian Henn) Show content

PI: Sebastian Henn (FSU, LS Wirtschaftsgeographie)
Partner: IfL für Länderkunde
Fördergeber: BMBF
Laufzeit: 01.08.2018 - 01.08.2023

Ressourcenschonendes Flächenmanagement verlangt grundsätzlich nach einer intensiven Kooperation einer Vielzahl von AkteurInnen. Insbesondere bei zunehmendem Siedlungsdruck großstädtischer Kerne und ihrem unmittelbaren Umfeld erweisen sich die Abwägung verschiedener Interessen und der Austausch notwendiger Informationen zwischen den betroffenen Kommunen als zentrale Herausforderungen räumlicher Planung und Entwicklung. Dieser Problematik nimmt sich der Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie im Rahmen des Projekts INWOK an. Konkret ist vorgesehen, informations- und wissensbasierte Entscheidungsgrundlagen für ein nachhaltiges Flächenmanagement in großstädtischen Wachstumsräumen zu entwickeln und für die Übertragung in andere Räume aufzubereiten. Ausgehend von der Abgrenzung des oberzentralen Kooperationsraumes Leipzig-Halle (Saale) und entsprechender Ergänzungsstandorte, ist es Ziel der ersten Projektphase, ein abgestimmtes und umsetzungsorientiertes interkommunales Wohnflächenkonzept für den Verflechtungsraum zu erarbeiten. Dieses soll in der zweiten Projektphase auf die Region Jena/Saale-Holzland-Kreis übertragen und entsprechend angepasst werden. Der Lehrstuhl ist im Rahmen des Projekts an allen Arbeitspaketen des vom Leibniz-Institut für Länderkunde koordinierten Gesamtprojekts Interko2 beteiligt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erstellung der interkommunalen Wohnkonzepte sowie der Etablierung eines Monitoringsystems zur Erfassung ortsteilbezogener Daten verschiedener Kommunen.

Büromarktbericht (Sebastian Henn) Show content

PI: Sebastian Henn (FSU, LS Wirtschaftsgeographie)
Fördergeber: Stadt Jena
Laufzeit: 01.12.2017 - 01.07.2018

Die anhaltende Nachfrage nach aktuellen und verlässlichen büroflächenmarktrelevanten Daten, insbesondere über die räumliche und zeitliche Entwicklung des Büroflächenbestandes, sowie die kontinuierliche Veränderung von Angebot und Nachfrage machen ein Monitoring des Marktes erforderlich. Die in diesem Zusammenhang zu erhebenden Daten spielen für Investoren und an der Standortentwicklung beteiligte Akteure eine zentrale Rolle, da sie es gestatten, Investitionsentscheidungen fundiert zu treffen bzw. zukünftige Bedarfe besser abzuschätzen. Die im Rahmen des Forschungsprojekts "Büromarkt Jena: Status-Quo und Dynamik" sowie dessen Fortschreibung (11/2016 bis 07/2017) generierte Datenbasis gilt es im Rahmen dieses Nachfolgeprojekts fortzuschreiben und weiter auszubauen. Konkret sind in diesem Zusammenhang u. a. Kartierungen ausgewählter Stadtteile sowie Befragungen der auf dem Jenaer Immobilienakteur tätigen Akteure vorgesehen.

difo:stadt Digital unterstütze und animierende Bürgerbeteiligung bei Entscheidungen des nachhaltigen Flächenmanagements und der Ressourceneffizienz am Beispiel der Modelkommune Jena (Sebastian Henn) Show content

PI: Sebastian Henn (FSU, LS Wirtschaftgeographie)
Partner: iginiti GmbH, JENA-GEOS®-Ingenieurbüro GmbH, quaas_stadtplaner
Fördergeber: BMBF
Laufzeit: 01.01.2017 - 01.12.2018

difo:stadt hat zum Ziel, eine internetbasierte Schnittstelle zu entwickeln, mit deren Hilfe es möglich ist, Daten zu Planungs- und Entwicklungsvorhaben so aufzubereiten und zu visualisieren, dass auch Laien in die Lage versetzt werden, sich umfassend über stadtplanerische Aspekte zu informieren und im Rahmen von Verfahren der Bürgerbeteiligung verstärkt an den Planungsprozessen teilzuhaben. Gegenstand des vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Friedrich-Schiller-Universität koordinierten Teilprojekts (TP 4) ist es in diesem Zusammenhang, das soziale und technische Umfeld der angestrebten technischen Lösung näher zu analysieren. Konkret werden zu diesem Zweck die Anforderungen potenzieller Nutzer an eine solche Lösung bzw. die tatsächliche Zufriedenheit der Nutzer mit der im Projekt entwickelten Pilotanwendung erhoben. Darüber hinaus gilt es, bereits ähnliche, bereits existierende Produkte im Hinblick auf ihren Funktionsumfang zu analysieren und mögliche Preismodelle und Vertriebskanäle der von den Projektpartnern erarbeiteten Lösung zu eruieren. Die Datengewinnung im Projekt stützt sich auf den Einsatz leitfadengestützter Experteninterviews und standardisierter schriftlicher Befragungen. Die Ergebnisse des Projekts sollen in praxisorientierten und wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht werden und darüber hinaus auch in die universitäre Lehre einfließen.

Humangeographische Forschungsperspektiven nach dem practice turn in den Sozialwissenschaften (Susann Schäfer) Show content

PI: Susann Schäfer (FSU, LS Wirtschaftsgeographie)
Fördergeber: DFG
Laufzeit: 01.09.2016 - 01.08.2019

Mit seiner 1996 veröffentlichten Theorie der sozialen Praktiken setzt Theodore Schatzki neue und relevante Impulse für die Konzeptionen sozialen Handelns in den Sozialwissenschaften. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach der Konstitution des Sozialen und nach Verflechtung individueller Handlungsweisen mit übergeordneten sozialen Phänomenen.
Zentrale Konzepte in Schatzkis Theorie sind zum einen "Praktiken-Arrangement-Bündel", die verstärkt das Materielle für die Konstitution des Sozialen berücksichtigen, und zum anderen der "Zeit-Raum" sozialer Praktiken. Eine Analyse der Orchestrierung von Zeit, Raum und Praktiken und deren Verdichtung zu "place-path-arrays" ist der daraus folgende Auftrag für empirische Forschung. Der Zweck des Forschungsnetzwerks ist die Bündelung solcher praktikentheoretischer Forschung unter deutschsprachigen Humangeographen mit dem Ziel theoretische und methodologische Themen zu diskutieren und diese für die humangeographische Forschung weiterzuentwickeln. An dem Forschungsnetzwerk nehmen Wissenschaftlern unterschiedlicher humangeographischer Ausrichtung teil, die anhand von drei Querschnittsthemen (politische Praktiken, Praktiken der wirtschaftlichen Transformation und des Marktes, Praktiken des Konsums) die Theorie der sozialen Praktiken aufarbeiten und den von ihnen bearbeiteten Forschungsthemen neue Impulse zuführen wollen.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2017 mit handlungs- und praxisinteressierten GeographInnen diskutiert werden. Der Erkenntnisgewinn aus der dreijährigen Kooperation soll in gemeinsamen Themenheften und einem Handbuch zu "Praktiken und Raum" festgehalten werden.

INVOLVE: INitiate VOLunteerism to counter VulnErability (Stefan Strohschneider) Show content

PI: Stefan Strohschneider (FSU, IWK)
Partner: FU Berlin, DRK, NIAS Bangalore
Fördergeber: BMBF
Laufzeit: 01.04.2015 - 01.12.2018

Das Forschungsprojekt INVOLVE untersucht die Katastrophenanfälligkeit und Bewältigungskapazitäten der Bevölkerung sowie freiwilliges Engagement im Kontext des Katastrophenmanagements kulturvergleichend in Deutschland und Indien.
Anhand verschiedener Szenarien werden einerseits differenzierte Hilfebedarfe innerhalb der Bevölkerung identifiziert und andererseits die Motivation freiwilliger Helferinnen und Helfer im Kontext der Katastrophenvorsorge und -bewältigung analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen einer abgestimmten Entwicklung, Evaluierung und Verbesserung von Strategien und Trainings für Organisationen im Katastrophenschutz mit besonderer Berücksichtigung des DRK-Betreuungsdienstes. Dabei werden die beteiligten Akteure in allen Phasen des Projektes  in den Forschungsprozess einbezogen.

EKOS: Entwicklung eines neuartigen Konzepts zur Sicherstellung der infektiologisch-medizinischen Versorgung von seltenen, hochkontagiösen und lebensbedrohlichen Erkrankungen in Schwerpunktkrankenhäusern (Daniela Gröschke, Stefan Strohschneider FSU, IWK) Show content

PI: Daniela Gröschke, Stefan Strohschneider (FSU, IWK)
Partner: Robert-Koch-Institut, div. Krankenhäuser
Fördergeber: BMBF
Laufzeit: 01.02.2017 - 01.01.2020

Klimawandel, Globalisierung und Migration führen zum vermehrten Auftreten von Patienten mit seltenen, hochkontagiösen, lebensbedrohlichen Erkrankungen (HoKo-Patienten). Die Vorbereitung der Schwerpunkt-Krankenhäuser (KH) auf Ebolafieber hat gezeigt, dass sie oft nicht die technischen und fachlichen Voraussetzungen haben, HoKo-Patienten adäquat zu versorgen. Angst des Personals führte dazu, dass Verdachtsfälle nicht/inadäquat behandelt wurden. Progressive Krankheitsverläufe sowie Sekundärinfektionen wurden billigend in Kauf genommen.
EKOS hat zum Ziel, eine sichere infektiologisch-medizinische Versorgung von HoKo-Patienten in Schwerpunkt-KH zu gewährleisten. Hierzu wird ein (i) neuartiges Konzept für einen temporären Isolierbereich entwickelt, (ii) baulich-funktionelles und prozessuales Hygienemanagement konzipiert und implementiert, die Effizienz von Barrieremaßnahmen sichergestellt und (iii) Training und die Resilienz des Personals gestärkt und ein Kommunikationskonzept erarbeitet.

SAWAB: Sozialwissenschaftliche Betrachtung verschiedener Aspekte der Warnung der Bevölkerung (Stefan Strohschneider, Gesine Hofinger) Show content

PI: Stefan Strohschneider, Gesine Hofinger (FSU, IWK)
Fördergeber: BBK
Laufzeit: 01.12.2017 - 01.11.2019

Das Projekt erforscht psychologische und soziale Prozesse bei der Rezeption und Umsetzung von Warnungen der Bevölkerung in verschiedenenen Szenarien. Inhalte und Strukturen von Warntexten werden im Zusammenhang mit der Nutzung technischer Warnmittel untersucht. Es findet eine Triangulation verschiedener Forschungsmethoden statt. Der Ist-Zustand amtlich vorbereiteter Warnungen für verschiedene Szenarien sowie die Einschätzung von deren Verständlichkeit und Umsetzbarkeit werden erhoben. In einer quantitativen Erhebung werden die Informationsbedürfnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen szenarienspezifisch erfasst. Das Verständnis und die Glaubwürdigkeit ausgewählter Warnungen werden in Experimenten mit heterogenen Stirchproben überprüft, optimiert und anschließend experimentell evaluiert. Aus den Ergebnissen werden Rahmenempfehlungen für Behörden und Akteure des Bevölkerungsschutzes abgeleitet.

Verhältnismäßigkeit als Schranke unkonventioneller Geldpolitik (Christoph Ohler) Show content

PI: Christoph Ohler (FSU, LS Öffentliches Recht)
Fördergeber: DFG
Laufzeit: 01.04.2018 - 31.03.2021

Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Frage, welche Grenzen der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der sog. unkonventionellen Geldpolitik der EZB zieht.

Organisation des Sicherheitsmarktes (Andreas Freytag) Show content

PI: Andreas Freytag (FSU, LS Wirtschaftspolitik)
Partner: BIGS u.a.
Fördergeber: BMBF
Laufzeit: 01.11.2018 - 31.08.2019

In dem Verbundvorhaben Die Ordnung des Sicherheitsmarktes (OSiMa) wird analysiert, welche Formen von Schutzleistungen bestehen, und wie diese organisiert und finanziert werden sollen. Dabei geht es insbesondere darum, darzulegen, welchen Beitrag aus ordnungspolitischer Sicht die private Sicherheitswirtschaft leisten kann. Ziel ist es, den Rahmen zu beschreiben, innerhalb dessen neue Dienstleistungen und Organisationsformen von Schutz und Sicherheit durch die Sicherheitswirtschaft entstehen können. Gleichzeitig wird eine systematische Abgrenzung von Schutzleistungen und Aufgabenbereichen ermöglicht, die aufgrund juristischer, verwaltungswissenschaftlicher, technischer, volks- oder betriebswirtschaftlicher Erwägungen in staatlicher Hand zu bleiben haben oder bleiben sollten.

Instrumente und Wirkung der Außenwirtschaftsförderung in Afrika (Andreas Freytag) Show content

PI: Andreas Freytag (FSU, LS Wirtschaftspolitik)
Partner: Gabriel Felbermayr (CESifo), Erdal Yalcin (CESifo)
Fördergeber: KfW/DEG
Laufzeit: 15.11.2018 - 30.04.2019

Afrika hat großes wirtschaftliches Wachstumspotenzial. Zugleich weisen sehr viele Länder nach wie vor einen hohen Entwicklungsbedarf auf. Für diese Entwicklung sind privatwirtschaftliche Investitionen zentral. Hierbei können ausländische Unternehmen eine positive Rolle spielen. Sowohl die deutsche Wirtschaft als auch die Bundesregierung sind an einem stärkeren Engagement deutscher Unternehmen in Afrika interessiert. Allerdings behindern die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen häufig diese Investitionspläne. Besonders betroffen sind hiervon mittelständische Unternehmen. Daher soll die Studie ihr Hauptaugenmerk auf außenwirtschaftliche Förderinstrumente legen, mittels derer es der Staat den Unternehmen erleichtern kann, in afrikanischen Ländern zu investieren.

PAIRFAM Beziehungs- und Familenpanel (Franz J. Neyer) Show content

PI: Franz J. Neyer (FSU, LS Persönlichkeitspsychologie)
Partner: Universität Bremen, Universität Köln, LMU München
Fördergeber: DFG
Laufzeit: 2008 - 2022

Das Beziehungs- und Familienpanel "pairfam" stellt der Fachöffentlichkeit als sozialwissenschaftliche Infrastruktur umfangreiche Daten für die Analyse von individuellen Entscheidungsprozessen und langfristigen Entwicklungen in den Bereichen Partnerschaft und Familie in Deutschland zur Verfügung. Anhand der pairfam-Daten sind individuale und dyadische Längsschnitts-Analysen zu Themen wie etwa Partnerwahl, Partnerschaftsentwicklung, Entscheidungsfindung bzgl. Elternschaft, Betreuungsarrangements in unterschiedlichen Familienkonstellationen und Generationenbeziehungen möglich. Die Daten werden in einer jährlichen Befragung von Ankerpersonen und deren Familienangehörigen erhoben und in einem umfangreich in englischer und deutscher Sprache dokumentierten Scientific-Use-File jeweils ein Jahr nach Ende jeder Erhebungswelle veröffentlicht. Webbasierte Informationsangebote, individuelle Beratung, Schulungsveranstaltungen und Nutzerkonferenzen gewährleisten eine effiziente Verbreitung und Nutzung der Daten. Seit Beginn der Laufzeit des Panels 2008 haben sich mehr als 1.700 Forscher/innen aus dem In- und Ausland als Datennutzer registriert und es sind mehr als 200 Fachpublikationen auf Basis der pairfam-Daten entstanden. Mit diesem Fortsetzungsantrag im DFG-Langfristprogramm wird die Fortführung von pairfam für weitere zwei Jahre (Wellen 11 und 12) sowie eine Aufstockung der Stichprobe (d.h. eine Ergänzung der bestehenden Kohorten sowie die Ziehung einer neuen Kohorte der Geburtenjahrgänge 2001-2003) in Welle 11 beantragt. Die beiden zusätzlichen Wellen sowie die Aufstockung werden den Wert der Daten für die Forschung in mehrerlei Hinsicht steigern: 1. Mit den zusätzlichen Wellen und den zusätzlichen Beobachtungen durch die Aufstockung steigt die Zahl bedeutsamer, aber selten vorkommender Ereignisse wie Scheidung, Entstehung von Stieffamilien und ähnlichem. 2. Erst die Beobachtung über längere Zeiträume ermöglicht die Evaluation von politischen Maßnahmen, die in den Erhebungszeitraum fallen (z.B. Betreuungsgeld). 3. Für die lückenlose Analyse von Alters-Trajektorien ist eine gewisse Überlappung der drei (jeweils 10 Jahre Differenz aufweisenden) Kohorten wertvoll. 4. Die durch die Aufstockung zusätzlichen Fälle erlauben die Differenzierung von Alters- und Kohorteneffekten (so sind sowohl Vergleiche innerhalb einer Kohorte über die Zeit als auch zwischen den Kohorten möglich). 5. Durch den Vergleich der neu gezogenen Kohorte mit den Daten der bestehenden jüngsten Kohorte von vor 10 Jahren kann gesellschaftlicher Wandel bezüglich der Einstellungen und Entscheidungen junger Menschen optimal untersucht werden.6. Die Ergänzung der bestehenden Kohorten durch die Aufstockung gleicht Verzerrungen der Stichprobe durch selektive Teilnahme aus.7. Die Aufstockung ist kosteneffizient, da Anfangskosten wie die Fragebogenentwicklung oder Etablierung von Prozessen der Datenaufbereitung nicht mehr anfallen und das Projekt in den Händen eines erfahrenen Teams liegt.

HiTh - Hochqualifiziert. International. Thüringen (Silke Übelmesser, Sebastian Henn) Show content

PI: Silke Übelmesser (FSU, LS Finanzwissenschaften), Sebastian Henn (FSU, LS Wirtschaftsgeographie)
Partner: Internationales Büro der FSU
Fördergeber: ESF
Laufzeit: 01.06.2016 - 31.05.2019

Prognosen zufolge wird die Bevölkerung in Thüringen in den nächsten Jahrzehnten stark abnehmen. Damit verbunden ist ein massiver Rückgang des Fachkräftepotenzials, der den Wirtschaftsstandort Thüringen mittel- bis langfristig vor erhebliche Herausforderungen stellt. Mit dem Ziel, diesen Entwicklungen über die Erschließung exogener Potenziale entgegenzuwirken, strebt das Projekt eine Verbesserung der Aufnahmefähigkeit Thüringer Unternehmen für internationale Studierende/Absolventen und Fachkräfte an. Die Unterziele des Projekts umfassen:

(1) Umsetzung und Evaluierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Aufnahmefähigkeit und Bindungskraft Thüringer Unternehmen für internationale Studierende und Fachkräfte. Dazu zählen die Vermittlung internationaler Studierender in die Thüringer Wirtschaft im Rahmen von Praktika sowie ein Wettbewerb um die besten Unternehmenskonzepte für die interkulturelle Öffnung der Unternehmen und deren Umsetzung.

(2) Generierung einer umfassenden Datenbasis durch Befragungen von internationalen Studierenden und ArbeitnehmerInnen sowie der Thüringer Hochschulen und Unternehmen.

(3) Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Thüringer Wirtschaft, Politik und Hochschulen und Kommunikation über unterschiedliche Kanäle für einen umfassenden Transfer der Ergebnisse zu den Beteiligten und Betroffenen und die breite Öffentlichkeit.

Das Projekt wird gemeinsam durchgeführt von den Lehrstühlen für Allgemeine Volkswirtschaftslehre/Finanzwissenschaft und für Wirtschaftsgeographie, dem Internationalen Büro der Friedrich-Schiller-Universität Jena und einer wirtschaftsnahen Fördereinrichtung. Als Projektergebnisse werden u.a. die erfolgreiche Vermittlung von 30 Praktikanten, die Vergabe eines Unternehmenspreises für interkulturelle Öffnung, die Erstellung einer Broschüre/eines Flyers und von wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie die Verstetigung der Projektstrukturen erwartet. Die Projektqualität wird über die Einhaltung wissenschaftlicher Standards durch die am Projekt beteiligten WissenschaftlerInnen, den regelmäßigen Austausch zwischen den Projektpartnern sowie die damit mögliche kontinuierliche Reflexion der bereits erreichten Ergebnisse sichergestellt. Ferner unterstützt die Verwaltung der FSU mit ihrer langjährigen Projekterfahrung das Projektmanagement.

Language-Skill Investments and Migration Decisions (Silke Übelmesser) Show content

PI: Silke Übelmesser (FSU, LS Finanzwissenschaften)
Partner: ifo Institut München (Panu Poutvaara, Till Nikolka)
Fördergeber: DFG
Laufzeit: 01.02.2018 - 31.05.2020

Migration has become an increasingly important aspect of globalization over the last decades. A factor which is likely to be important for most migrants is language skills. Empirical research in the area of language and migration is, however, constrained by the scarcity of high-quality data, in particular individual level information on pre-migration language learning, language skills and migration intentions.
For this, we will conduct surveys among participants of language courses offered by the Goethe-Institut which is an important provider of German language courses abroad. Surveys among university students will complement these surveys. The data will contain individual level information on migration intentions and previous migration experience as well as on language learning, including the reasons of learning or not learning, and on the level of existing language skills. Furthermore, there will be detailed information on the socio-economic background, in particular the level of education and the type of qualification.
The data will be used to investigate the reasons of language learning in the home country and its determinants as well as the relationship between migration intentions on the one side and language skills on the other side. Furthermore, the link between migration and the international applicability of acquired education will be studied and, in addition, there will be an analysis of language-skill investments in the presence of potentially gender-specific migration incentives.

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