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Projects of the members of the Schumpeter Centre

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Our members are working on several projects. Here you can see a selection of them:

  • InDUI Innovationsindikatorik für den Doing-Using-Interacting-Mode von KMU (Uwe Cantner)
  • Technologische Räume - Evolution, Potenziale und politische Implikationen - TechSpace (Uwe Cantner)

    PI: Uwe Cantner (FSU, LS Mikroökonomie)
    Partner: Universität Hannover, Universität Bremen
    Fördergeber: BMBF
    Laufzeit: 01.03.2017 - 28.02.2021

    Erfolge von Innovationsaktivitäten, aber auch von öffentlicher Forschungsförderung werden häufig durch quantitative Outcome-Indikatoren wie Patente oder neue Produkte gemessen. Unberücksichtigt bleibt dabei meistens, ob durch Innovationen wirklich etwas Neues entsteht, definiert als eine neue Kombination von Wissensbestandteilen oder Technologien. Gerade die Diskussion zur Bedeutung von cross innovation bzw. der Innovation an Schnittstellen zwischen Technologien oder Themenbereichen hat zwar gezeigt, dass dieses Problemfeld für wichtig erachtet wird, aber bislang blieb ein Niederschlag in Indikatoren zur Messung solcher Innovationsaktivitäten aus. Speziell vor dem Hintergrund, dass mit der Hightech-Strategie spezifische Fragen und Herausforderungen der Zukunft adressiert werden sollen, erscheint eine Evaluation nicht umfassend, die nicht beachtet, welche Auswirkungen Fördermaßnahmen auf die langfristige Entwicklung von Technologien haben.
    Hier setzt der vorliegende Projektantrag mit drei Schwerpunkten an: Erstens präsentiert er das Konzept der Technologieräume als neuen empirischen Ansatz zur Analyse langfristiger Technologieentwicklungen. Dazu wird im Projekt eine Reihe von Indikatoren zur Evaluation dieser Entwicklungen erarbeitet, die insbesondere der Radikalität neuer Innovationen und Technologien Beachtung schenken. Zweitens werden die erarbeiteten Indikatoren zur Identifikation der Treiber dieser Entwicklungen (mit besonderer Berücksichtigung der Technologiepolitik) genutzt. Drittens widmet sich das Projekt der Frage, welche politischen Implikationen sich aus der (pfadabhängigen) Technologieentwicklung ergeben durch exemplarische Untersuchungen zur Bedeutung und Einbettung sogenannter Basistechnologien und der Entwicklung sowie Bewertung regionaler Smart-Specialization-Strategien.

  • Potentiale und Hemmnisse des Erkenntnis- und Technologietransfers am Beispiel des Innovationssystems Thüringen (Uwe Cantner)

    PI: Uwe Cantner (LS Mikroökonomie)
    Fördergeber: TMWWDG
    Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2021

    Das Forschungsprojekt Potentiale und Hemmnisse des Erkenntnis- und Technologietransfers im Thüringer Innovationssystem zielt darauf ab, die wesentlichen Elemente und Phasen des Technologietransfers zu erfasst, zu bewerten und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Anhand des Reallabors Thüringen werden Transferprozesse und -kanäle im Detail erforscht und Wirkungsmechanismen identifiziert. Die Erkenntnisse sollen genutzt werden um empirisch validierte Politikempfehlungen abzuleiten, die es ermöglichen, bereits vorhandene Erfolge weiter auszubauen und bestehende Defizite im Technologietransfer zu reduzieren. Dazu werden entlang des Erkenntnis- und Technologietransferprozesses Analysen durchgeführt, die es erlauben, Treiber und Hemmnisse zu identifizieren, Lösungsansätze aufzuzeigen und insgesamt den Dialog bezüglich der gesellschaftlichen und kommerziellen Verwertung von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu steigern.

  • Herrenhausen Konferenz: The New Role of the State for the Emergence and Diffusion of Innovation (Uwe Cantner)
  • Tech4Germany (Uwe Cantner)
  • INWOK - Interkommunale Wohnflächenkonzepte als Instrument des nachhaltigen Flächenmanagements in großstädtischen Wachstumsräumen. Konzeptualisierung und Umsetzung in den Verflechtungsräumen Leipzig/Halle und Jena/Saale-Holzland-Kreis (Sebastian Henn)

    PI: Sebastian Henn (FSU, LS Wirtschaftsgeographie)
    Partner: IfL für Länderkunde
    Fördergeber: BMBF
    Laufzeit: 01.08.2018 - 01.08.2023

    Ressourcenschonendes Flächenmanagement verlangt grundsätzlich nach einer intensiven Kooperation einer Vielzahl von AkteurInnen. Insbesondere bei zunehmendem Siedlungsdruck großstädtischer Kerne und ihrem unmittelbaren Umfeld erweisen sich die Abwägung verschiedener Interessen und der Austausch notwendiger Informationen zwischen den betroffenen Kommunen als zentrale Herausforderungen räumlicher Planung und Entwicklung. Dieser Problematik nimmt sich der Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie im Rahmen des Projekts INWOK an. Konkret ist vorgesehen, informations- und wissensbasierte Entscheidungsgrundlagen für ein nachhaltiges Flächenmanagement in großstädtischen Wachstumsräumen zu entwickeln und für die Übertragung in andere Räume aufzubereiten. Ausgehend von der Abgrenzung des oberzentralen Kooperationsraumes Leipzig-Halle (Saale) und entsprechender Ergänzungsstandorte, ist es Ziel der ersten Projektphase, ein abgestimmtes und umsetzungsorientiertes interkommunales Wohnflächenkonzept für den Verflechtungsraum zu erarbeiten. Dieses soll in der zweiten Projektphase auf die Region Jena/Saale-Holzland-Kreis übertragen und entsprechend angepasst werden. Der Lehrstuhl ist im Rahmen des Projekts an allen Arbeitspaketen des vom Leibniz-Institut für Länderkunde koordinierten Gesamtprojekts Interko2 beteiligt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erstellung der interkommunalen Wohnkonzepte sowie der Etablierung eines Monitoringsystems zur Erfassung ortsteilbezogener Daten verschiedener Kommunen.

  • Büromarktbericht (Sebastian Henn)

    PI: Sebastian Henn (FSU, LS Wirtschaftsgeographie)
    Fördergeber: Stadt Jena
    Laufzeit: 01.12.2017 - 01.07.2018

    Die anhaltende Nachfrage nach aktuellen und verlässlichen büroflächenmarktrelevanten Daten, insbesondere über die räumliche und zeitliche Entwicklung des Büroflächenbestandes, sowie die kontinuierliche Veränderung von Angebot und Nachfrage machen ein Monitoring des Marktes erforderlich. Die in diesem Zusammenhang zu erhebenden Daten spielen für Investoren und an der Standortentwicklung beteiligte Akteure eine zentrale Rolle, da sie es gestatten, Investitionsentscheidungen fundiert zu treffen bzw. zukünftige Bedarfe besser abzuschätzen. Die im Rahmen des Forschungsprojekts "Büromarkt Jena: Status-Quo und Dynamik" sowie dessen Fortschreibung (11/2016 bis 07/2017) generierte Datenbasis gilt es im Rahmen dieses Nachfolgeprojekts fortzuschreiben und weiter auszubauen. Konkret sind in diesem Zusammenhang u. a. Kartierungen ausgewählter Stadtteile sowie Befragungen der auf dem Jenaer Immobilienakteur tätigen Akteure vorgesehen.

  • difo:stadt Digital unterstütze und animierende Bürgerbeteiligung bei Entscheidungen des nachhaltigen Flächenmanagements und der Ressourceneffizienz am Beispiel der Modelkommune Jena (Sebastian Henn)

    PI: Sebastian Henn (FSU, LS Wirtschaftgeographie)
    Partner: iginiti GmbH, JENA-GEOS®-Ingenieurbüro GmbH, quaas_stadtplaner
    Fördergeber: BMBF
    Laufzeit: 01.01.2017 - 01.12.2018

    difo:stadt hat zum Ziel, eine internetbasierte Schnittstelle zu entwickeln, mit deren Hilfe es möglich ist, Daten zu Planungs- und Entwicklungsvorhaben so aufzubereiten und zu visualisieren, dass auch Laien in die Lage versetzt werden, sich umfassend über stadtplanerische Aspekte zu informieren und im Rahmen von Verfahren der Bürgerbeteiligung verstärkt an den Planungsprozessen teilzuhaben. Gegenstand des vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Friedrich-Schiller-Universität koordinierten Teilprojekts (TP 4) ist es in diesem Zusammenhang, das soziale und technische Umfeld der angestrebten technischen Lösung näher zu analysieren. Konkret werden zu diesem Zweck die Anforderungen potenzieller Nutzer an eine solche Lösung bzw. die tatsächliche Zufriedenheit der Nutzer mit der im Projekt entwickelten Pilotanwendung erhoben. Darüber hinaus gilt es, bereits ähnliche, bereits existierende Produkte im Hinblick auf ihren Funktionsumfang zu analysieren und mögliche Preismodelle und Vertriebskanäle der von den Projektpartnern erarbeiteten Lösung zu eruieren. Die Datengewinnung im Projekt stützt sich auf den Einsatz leitfadengestützter Experteninterviews und standardisierter schriftlicher Befragungen. Die Ergebnisse des Projekts sollen in praxisorientierten und wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht werden und darüber hinaus auch in die universitäre Lehre einfließen.

  • Humangeographische Forschungsperspektiven nach dem practice turn in den Sozialwissenschaften (Susann Schäfer)
  • INVOLVE: INitiate VOLunteerism to counter VulnErability (Stefan Strohschneider)
  • EKOS: Entwicklung eines neuartigen Konzepts zur Sicherstellung der infektiologisch-medizinischen Versorgung von seltenen, hochkontagiösen und lebensbedrohlichen Erkrankungen in Schwerpunktkrankenhäusern (Daniela Gröschke, Stefan Strohschneider FSU, IWK)
  • SAWAB: Sozialwissenschaftliche Betrachtung verschiedener Aspekte der Warnung der Bevölkerung (Stefan Strohschneider, Gesine Hofinger)
  • Verhältnismäßigkeit als Schranke unkonventioneller Geldpolitik (Christoph Ohler)

    PI: Christoph Ohler (FSU, LS Öffentliches Recht)
    Fördergeber: DFG
    Laufzeit: 01.04.2018 - 31.03.2021

    Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Frage, welche Grenzen der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der sog. unkonventionellen Geldpolitik der EZB zieht.

  • Organisation des Sicherheitsmarktes (Andreas Freytag)
  • Instrumente und Wirkung der Außenwirtschaftsförderung in Afrika (Andreas Freytag)

    PI: Andreas Freytag (FSU, LS Wirtschaftspolitik)
    Partner: Gabriel Felbermayr (CESifo), Erdal Yalcin (CESifo)
    Fördergeber: KfW/DEG
    Laufzeit: 15.11.2018 - 30.04.2019

    Afrika hat großes wirtschaftliches Wachstumspotenzial. Zugleich weisen sehr viele Länder nach wie vor einen hohen Entwicklungsbedarf auf. Für diese Entwicklung sind privatwirtschaftliche Investitionen zentral. Hierbei können ausländische Unternehmen eine positive Rolle spielen. Sowohl die deutsche Wirtschaft als auch die Bundesregierung sind an einem stärkeren Engagement deutscher Unternehmen in Afrika interessiert. Allerdings behindern die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen häufig diese Investitionspläne. Besonders betroffen sind hiervon mittelständische Unternehmen. Daher soll die Studie ihr Hauptaugenmerk auf außenwirtschaftliche Förderinstrumente legen, mittels derer es der Staat den Unternehmen erleichtern kann, in afrikanischen Ländern zu investieren.

  • PAIRFAM Beziehungs- und Familenpanel (Franz J. Neyer)
  • HiTh - Hochqualifiziert. International. Thüringen (Silke Übelmesser, Sebastian Henn)
  • Language-Skill Investments and Migration Decisions (Silke Übelmesser)